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Kurztrip nach Athen

-19. bis 23. November 2003-

 

Wetter Athen
© meteo24.de

 

 

Mit Lufthansa fliegen wir für je 256 Euro von Dresden über Frankfurt nach Athen, in der Hoffnung, dem trüben Novemberwetter in Deutschland für ein paar Tage zu entfliehen.
Um es gleich vorweg zu nehmen, das Wetter in Athen ist super!!!

Gegen Mittag landen wir auf dem Flughafen in Athen. Dort gehen wir zur Tourist-Information und decken uns mit Stadtplan und Informationsmaterial ein. Ein guter Entschluss, denn wie wir später feststellen werden, ist es zur Zeit die einzige Touri-Info in Athen, die in der Stadt wird gerade renoviert.

Am Exit 5 fährt der Bus E95 ab, der bis zur Metro-Station Syntagma fährt. Das Ticket kostet 2,90 Euro und ist ab Entwertung 24 Stunden für alle öffentlichen Nahverkehrsmittel gültig.
Da wir recht bald in den wohl für Athener Verhältnisse üblichen Stau landen, "springen" wir an der Metro-Station Megaro Mussikis ab und fahren von dort über Syntagma bis Omonia mit der Metro. Von dort gehen wir zu unserem Hotel "Ionis". Das Hotel haben wir in Deutschland über hrs für 52 Euro/Nacht inkl. Frühstück gebucht - vor Ort hätte uns das 81 Euro gekostet...

Am Abend erkunden wir dann die Plaka - Athens Altstadt. Wunderschöne verwinkelte Gässchen, aber eben auch sehr touristisch orientiert...

In den nächsten Tagen erkunden wir einige Sehenswürdigkeiten der Stadt:

 

Olympieion, Zappeion, Pananthenäisches Stadion und Präsidentenpalast
 


Tempel des Olympischen Zeus im Olympieion


Zappion

 
Von der Metro-Station Akropolis laufen wir am Olympieion und Zappeion vorbei und werfen wenig später einen kurzen Blick auf das (leider in Rekonstruktion befindliche und deshalb geschlossene) Panathenäische Stadion.

Dann gehen wir zum Gelände des Neuen Schlosses. Wir können nur einen winzigen Blick auf den heutigen Präsidentensitz genießen, denn das gesamte Gebiet wird von Evzonen streng bewacht.


Ein Evzone bewacht den Präsidentenpalast


Blick hinab der Loukianou

Durch viele kleine verwinkelte Gassen nehmen wir den doch recht steilen und anstrengenden Anstieg zum Bahnhof der Standseilbahn. Hier sind wir froh, dass es nur 20 Grad Celsius warm ist...

 

Lykabettos

Mit der Standseilbahn (je 4 Euro Hin-/Rückfahrt) fahren wir hinauf zum 277 Meter hoch gelegenen Berg Lykabettos. Von hier oben genießen wir den wohl spektakulärsten Ausblick ganz Athens und lassen uns einen fantastischen Sonnenuntergang über dem Meer bei Piräus nicht entgehen...
 

Spektakulärer Blick auf Athen

  

Akropolis

Was soll man dazu noch sagen!? Lasst Bilder sprechen... 
 


Das Pfeilermonument

Parthenon


Das Herodes-Atticus-Theater 


Der Alte Athenatempel


Der Heilige Ölbaum

 

Wochenmarkt
 


Einfach zum Anbeißen...
Sehenswert und interessant ist der Wochenmarkt in der Odos Kallidromiou auf jeden Fall, der jeden Samstag stattfindet.

Von dort machen wir auch einen kleinen Abstecher zum Lofos Strefi, dem "kleinen Bruder" des Lykabettos. Von dort genießen wir einen schönen Ausblick auf die Akropolis, die Stadt und natürlich auch den Lykabetto.
 

 

Piräus


 

Piräus - drittgrößte Stadt Griechenlands - erreicht man mit der Metro-Linie 1 (die alte "Elektriki"). Vom Stadtzentrum Athens fährt man ca. 20 Minuten bis dahin. Leider gefällt es uns dort nicht so gut  - die Sauberkeit Athens hat sich hier, trotz der Nähe, nicht übertragen. Schade...
Aber, ansonsten ist die Stadt schon sehenswert, sie ist die größte Hafenstadt Griechenlands und eine wichtige Drehscheibe des Fährverkehrs im Mittelmeer.
Wir begeben uns auf einen kleinen Rundgang durch die Stadt, laufen von der sehr schön gestalteten Metro-Station zum Fährhafen Kantharos, machen einen kleinen Abstecher beim Markt und gehen dann am Archäologischen Museum vorbei bis zum Zea-Hafen. Es ist schon beachtlich, welch gigantische Jachten dort im Hafen liegen...

 

 
Nach einem Abstecher beim kleinsten der drei Häfen von Piräus, dem Mikrolimano geht es wieder mit der Metro zurück nach Athen.

 

Wachwechsel
 

 

An der Syntagma, vor dem Parlament, wird durch Evzonen das Grab des Unbekannten Soldaten bewacht. Stündlich findet dort der Wachwechsel statt. Besonders sehenswert und eindrucksvoll ist die große Zeremonie, die sonntags um 11 Uhr stattfindet.

 

Fazit:

Athen ist eine sehr schöne und saubere Stadt. Die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit, jeder spricht Englisch - einfach super.

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