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Mit dem Mietwagen unterwegs in Florida

-07. bis 22. Oktober 2000-

 

Wetter Miami
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Wetter Orlando
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Besuchte Orte/Regionen in Florida:

Fort Lauderdale I Bellwood
Kennedy Space Center Orlando
Universal Studios EPCOT
Magic KIngdom Sanibal Island
Everglades Key West
Fort Lauderdale II Miami

 

Was macht man, wenn man noch zwei Wochen Urlaub "übrig" hat?

Vor dieser Frage stehen wir im Juni 2000. Irgendwie entscheiden wir uns für Florida. Nun gilt es, im Internet nach den günstigsten Angeboten zu suchen. Nach dem Checken der reichhaltigen Angebote entscheiden wir uns für das des Reisebüros Check In – Reisen aus Rottenburg. Leider können wir online nicht buchen, aber der telefonische Service und die Freundlichkeit der Inhaber überzeugen uns und somit sind wir für 1188,00 DM pro Person dabei. Der Preis beinhaltet den Flug von Dresden (mit Lufthansa) nach Frankfurt, von dort nach Atlanta, weiter nach Miami (beides mit Delta Airlines) und einen Mietwagen der Kategorie Economy (von Alamo).

Mitte Juli 2000 ist alles perfekt und wir beginnen mit den Reisevorbereitungen. Da wir mit Mietwagen und Zelt unterwegs sein wollen, vertrauen wir wieder auf das Internet, das uns bereitwillig über Campgrounds, Routen, Aktivitäten u.ä. Auskunft gibt. Natürlich stöbern wir auch in der Bibliothek nach auskunftsträchtigen Reiseführern. Damit nichts schief gehen kann, entscheiden wir uns, die Reiseführer über Florida von Lonely Planet (in Englisch) und von Stefan Loose käuflich zu erwerben und auf unseren Trip mitzunehmen, was wir dann später nicht bereuen werden.

Nachdem wir uns gründlich informiert haben, steht unser "Gerüst" für die zwei Wochen fest: Florida Keys, Everglades, West-Küste, Orlando, Ost-Küste, Miami. Geplant sind dabei Epcot und Magic Kingdom in Walt Disney World, Universal Studios und natürlich diverse Outlet Factories. Nun gilt es, dem Tag des Urlaubsbeginns entgegenzufiebern. Bepackt mit Zeltausrüstung, Schlafsäcken, Inline Skates und wenig warmen Klamotten besteigen wir am frühen Morgen des 7.Oktobers 2000 das Flugzeug in Dresden. Nach einem Aufenthalt in Frankfurt geht es dann von dort weiter nach Miami mit einer Zwischenlandung
in Atlanta.

 

Samstag, 07.10.2000 (Hinflug, Fort Lauderdale)

Am frühen Morgen geht es endlich los: Wir brechen zu unserem ersten gemeinsamen Urlaub nach Florida auf. In 14 Tagen wollen wir mit Mietwagen und Zelt ein Stückchen des "American Way Of Life" genießen

Im Flieger erfahren wir, dass der für den 5.Oktober 2000 geplante Start der Raumfähre Discovery auf Montag, den 9.Oktober 2000 verschoben wurde. Da dies für uns natürlich ein einmaliges Ereignis ist, an dem wir unbedingt teilhaben wollen, entschließen wir uns, unsere Reise danach auszurichten. Das bedeutet erst einmal, sämtliche geplante Touren umzustellen und sie dem Start der Raumfähre unterzuordnen.

Nach einem 12-stündigen Flug mit Zwischenstopp in Atlanta landen wir gegen 19:30 Uhr in Miami. Nachdem wir unser Gepäck empfangen haben, geht es mit dem Bus zum Autovermieter Alamo. Wir bekommen ein Auto, dass eine Kategorie höher liegt, unterschreiben ein Formular und sind recht glücklich. Dabei haben wir leider nicht gemerkt, dass wir mit der Unterschrift Zusatzversicherungen abgeschlossen haben, die wir eigentlich nicht haben wollten und die schlussendlich noch eine ganze Menge Kohle kosten. Dies bemerken wir aber leider erst nach der Kredit-Karten Abrechnung in Deutschland. O.k., wir haben unterschrieben und sind froh, dass wir trotz unserer Blödheit (Vertrag ist auch in Deutsch geschrieben) nach einem Anruf bei der Hauptzentrale von Alamo in Deutschland wenigstens die Hälfte zurück bekommen.

Nun gut, wir haben einen Chevrolet Cavalier, mit allen Ausstattungen, die man sich nur wünschen kann: Automatik (o.k., in den Staaten Standard), Klima-Anlage, Tempomat und einen riesigen Kofferraum, wo wir alles super verstauen können.


Foto: Alamo

Nun heißt es, sich mit der noch ungewohnten Technik eines Automatiks vertraut zu machen und dann geht es ab auf dem I 95, Richtung Norden. Nachdem wir uns an die vielen Leuchtreklamen und Hinweisschilder gewöhnt haben, erreichen wir nach einer kurzen Sightseeing-Tour durch Miami (man könnte auch sagen, wir haben uns verfahren...) Fort Lauderdale, dass ca. 22 Meilen von Miami entfernt ist.

Dort entscheiden wir uns für das Villa Hostel in der 16th Street. Wir haben ein Schlafzimmer, Bad und Küche für 35 $, was uns sehr fair erscheint. Schön, dass es die Möglichkeit gibt, am Samstag um 22:00 Uhr in einem Supermarkt einkaufen zu gehen! (in Deutschland unmöglich!!) So versorgen wir uns bei Winn Dixie mit den notwendigsten Lebensmitteln. Nach einem langen und anstrengenden Tag werfen wir uns gegen 23:00 Uhr ins Bett und hoffen, das Jet Lag so schnell wie möglich hinter uns zu bringen. Schließlich haben wir eine Zeitverschiebung von sechs Stunden rückwärts zu überstehen!

 

Sonntag, 08.10.2000 (Bellwood)

Am Sonntagmorgen kommen wir um 7:30 Uhr zu uns, fühlen uns total fit und starten mit einem leckeren, selbstgemachten Frühstück in unseren ersten Urlaubstag. Wir haben erfahren, dass die Raumfähre Discovery am Montag um ca. 20:00 Uhr starten soll und fahren somit frohgelaunt, bei wunderbarem Sonnenschein, gen Norden, Richtung Cape Caneveral.

Auf der A1A genießen wir den Ausblick auf den Antlantischen Ozean, bemerken aber schnell, dass es auf unserem 250-Meilen-Trip nach Cape Caneveral zu langsam voran geht, da diese Straße durch die Ortschaften führt. Bald wechseln wir auf den I95 und merken, dass wir bei einer zulässigen Geschwindigkeit von 65 MPH schneller vorwärts kommen. Am frühen Nachmittag erreichen wir Bellwood und schlagen unser Zelt auf dem wunderschönen Manatee Hammock Campground auf. Mit dem Preis von $13,75 (pro Nacht) sind wir bei dem super Komfort zufrieden und wissen, dass wir von hier den Start der Discovery "hautnah" erleben können.

An diesem Nachmittag fahren wir noch ins Kennedy Space Center, erfahren aber, dass es für diese Zeit zu spät für eine Besichtigung ist.

Hungrig und mit dem Wissen, dass es überall in Amerika etwas zu essen gibt, fahren wir den Hwy 1 Richtung Süden und entschließen uns, bei Dogs ´R ´Us etwas zu essen. Wir essen je 10 Buffaloe Wings Original, bzw. Knobi für $4,25 /$4,50, trinken noch dazu eine Coke und ein Bier für insgesamt ca. $20 und merken, dass das Leben in den USA sehr teuer ist.

Um 21:00 Uhr verschwinden wir im Sack und freuen uns auf den nächsten Tag.


Manatee Hammock Campground an der Space Coast

 

Montag, 09.10.2000 (Kennedy Space Center)

Nach einer stürmischen Nacht, die natürlich wetterbedingt war, starten wir in einen sehr kühlen Tag. Unser Trost ist, dass es der kälteste Tag unseres Urlaubs sein sollte. Nach einem Frühstück bei McDonalds fahren wir nochmal ins Kennedy Space Center (KSC). Für schlappe $24,45/Person sind wir dabei und erleben von 10:00 Uhr bis 19:30 Uhr einen sehr interessanten, spannenden und informativen Tag rund um die amerikanische Raumfahrt. Für alle, die sich etwas dafür interessieren, ein Ausflug, der sich wirklich lohnt. Hier erfahren wir, dass die Discovery gegen 22:00 Uhr starten soll, bei diesem Wetter aber eher unmöglich.


Vor der Einfahrt zum Kennedy Space Center

Im KSC gibt es die Möglichkeit, sich auf verschiedenste Arten über die amerikanische Raumfahrt zu informieren. Zum Anfang fahren wir mit einem Bus vom Visitor Center zum Appollo/Saturn V Center. Dort ist in einer riesigen Halle eine von nur drei Saturn-V-Mond-Raketen ausgestellt, die 363 Fuß lang ist - überwältigend! Weiterhin erfährt man hier viel über die amerikanischen Apollo-Missionen. Wir nutzen hier auch die Gelegenheit, die VIP-Tribüne zu besichtigen, von der man den Start der Shuttles beobachten kann. Mit dem Bus geht es dann weiter zum ISS-Center. Normalerweise wäre erst die Startrampe der Shuttles dran, da aber ein Start unmittelbar bevorsteht, wird das Launch-Center, wie es hier heißt, nicht angefahren. Im ISS-Center kann man verschiedene Module der Station besichtigen, die von vielen Ländern hergestellt werden. Weiterhin kann man durch eine Glasscheibe die Produktion direkt verfolgen. Danach fahren wir zurück ins Visitor Center und besichtigen dort: Launch Status Center, Shuttle Plaza, zwei IMAX-Kinos, Rocket Garden, Robots Scouts und natürlich einige Shops.

Im Launch Status Center erfahren wir, dass der Start der Discovery wieder um einen Tag verschoben wird. Im zweiten IMAX lernen wir eine Amerikanerin kennen. Sie ist mit dem Kommandanten des Shuttles befreundet und erzählt uns, dass mit dem Start nicht vor Mittwoch zu rechnen ist. Für uns heißt es also: hoffen und warten, dass es endlich mit dem Start klappt. Somit entschließen wir uns, noch eine Nacht auf unserem Campground zu bleiben und unsere Orlando-Aktivitäten von hier aus zu starten.

 

Dienstag, 10.10.2000 (Orlando)

Nach einem lecker Frühstück auf dem Campground starten wir heute nach Orlando, das ca. 40 Meilen entfernt ist und über die State Road 50 und dem Interstate 4 recht schnell zu erreichen ist. Dort fahren wir erst Mal ins Official Visitor Center, um uns über sämtliche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und eventuelle Rabatte in den Universal-Studios und Walt Disney zu informieren. Hier erfahren wir, dass Tickets für Walt Disney World, die für einen oder zwei Tage sind, nur vor Ort erhältlich sind. Aber wir kaufen uns hier für $46,25/Person Eintrittskarten für die Universal-Studios und sparen somit $2/Person, was ja auch nicht so schlecht ist. Nach einem wunderbaren Mittagessen bei Ponderosa (All you can eat für $9,95) beschließen wir, in der Belz-Outlet-Factory die ersten Klamotten zu kaufen. Bei Tommy Hilfiger, GAP, Nike, Levis... werden wir fündig. Mit vielen Tüten bepackt, beeilen wir uns, wieder nach Bellwood zurückzukehren, um den Start der Discovery nicht zu verpassen. Absperrungen der Polizei und Hinweisschilder, wie man zum Aussichtsplatz kommt, lassen uns hoffen, dass einem heutigen Start nichts mehr im Wege steht. Gegen 18:15 Uhr positionieren wir uns auf einer Bank und fiebern, mit Fernglas und Fotoapparat bewaffnet, dem um 18:41 Uhr geplanten Start entgegen. Bis 18:45 Uhr tut sich nichts und an den vielen Fahrzeugen, die von Cape Canaveral wegfahren bemerken wir, dass heute mal wieder Essig ist mit Shuttle-Start. Langsam bereuen wir, dass wir unseren Urlaub danach ausrichten und wir hier mehr oder weniger festhängen. Wir entscheiden uns, der Discovery noch eine Chance zu geben: wenn sie morgen nicht startet, muss sie eben ohne unser Daumendrücken ins All fliegen. Also gehen wir mal wieder zur Rezeption und verlängern um eine weitere Nacht auf dem Manatee Hammock Campground.

 

Mittwoch, 11.10.2000 (Universal Studios)

Da wir heute viel vorhaben, ist für uns schon 6:15 Uhr die Nacht zu Ende. Erwartungsvoll geht es nach Orlando. Unterwegs machen wir einen kurzen Zwischenstopp bei Bagels King, um mal wieder etwas amerikanische Frühstückskultur kennen zu lernen. Pünktlich um 9:00 Uhr erreichen wir die Universal Studios. Sie sind, wie auch alle anderen Attraktionen in Orlando wunderbar ausgeschildert und man hat nie den Eindruck, dass hier etwas dem Zufall überlassen wird. Wir fahren in ein riesiges Parkhaus, merken uns, wo wir unser Auto abgestellt haben und walzen uns mit vielen Menschen zum Eingang. Im Lonely Planet haben wir uns über die lohnenswerten Attraktionen schlau gemacht und versuchen nun, diese so schnell wie möglich zu erreichen, da es am frühen Morgen noch ohne lange Warteschlangen abgehen soll, was sich als sehr richtig erweist, wie wir später erfahren werden. Anhand der Übersicht wollen wir zeigen, was wir in welcher Reihenfolge besichtigt haben. Die Wartezeiten sind natürlich saisonabhängig und die Bewertung nach unserem Geschmack, der sicherlich von anderem abweichen kann.

Attraktion Wartezeit in Minuten Bewertung (*****=super)
Terminator 2 3D 10, da noch nicht geöffnet *****
Back To The Future 5 – 10 *****
Man In Black 5 – 10 ****
Jaws 20 ****
Earthquake 45 ***
Wild Wild West Show 5 ***
Twister 5 ****
Kongfrontation 10 ***
Hanna – Babera 20 ***
E.T. 15 ****
Blues Brother Show   *****

 

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Zu den Attraktionen noch einige Bemerkungen:

Terminator 2 und Back To The Future sind schon die absoluten Kracher in den Studios. Terminator 2 ist eine aufwändige 3D-Show mit Film- und Bühnensequenzen, einfach super gemacht. Bei Back To The Future düst man mit einem Auto zurück in die Zukunft. Wie soll es anders sein, bei diesem Filmtitel! Die Fahrt ist sehr aufregend, genial. Bei MiB hat man die Möglichkeit, mit einer Laserpistole Aliens abzuknallen, bei Jaws fährt man mit einem Boot übers Gewässer und wird ziemlich nass, wenn man ungünstig sitzt. Bei Earthquake erlebt man das Erdbeben in der U-Bahn, technisch auch sehr nett realisiert, ähnlich auch Twister, wo man einen Sturm hautnah erleben kann.

Das Prinzip aller Attraktionen ist ähnlich aufgebaut: Um die Menschenmassen zu bewegen, zu unterhalten und die Wartezeiten zu verkürzen, wird man meist durch ein bis zwei Räume geführt wo Filme und Werbung ablaufen und eine Story aufgebaut wird, in der das Publikum das Böse in irgendeiner Form besiegen muss. Ein Muster, was sich wahrscheinlich beim amerikanischen Volk und natürlich bei den vielen Touristen zu bewähren scheint.

Nachdem wir uns mit den üblichen T-Shirts des Hard Rock Cafe´s eingedeckt haben, verlassen wir um 16:30 Uhr die Studios um rechtzeitig in Bellwood zu sein.


Der Start der Discovery (Foto:dpa)

Und heute haben wir nun endlich Glück und erleben um 19:16 Uhr den 100. Space-Shuttle-Start hautnah und aus nächster Nähe. Es ist schon ein gigantisches Erlebnis, mit welch riesigem Feuerball die Discovery abhebt. Das Shuttle wird mit zwei kleinen und einer großen Rakete ins All katapultiert. Die kleineren Feststoffraketen werden recht schnell abgesprengt, landen im Atlantik und werden für weitere Starts wiederverwendet, die große verglüht im All. Für uns ist es ein super Erlebnis!! Wenn man in Florida ist und gerade ein Start angesagt sein sollte, ist es sehr empfehlenswert, sich diesen anzuschauen. Somit ist für uns klar, wir verbringen unsere letzte Nacht hier und werden morgen nach Orlando weiterziehen.


Der Start der Discovery, den wir so vom Campground erlebt haben

Übersicht der nächsten Shuttle-Starts
 

Donnerstag, 12.10.2000 (EPCOT Center)


Die EPCOT - Kugel von der Ferne

Auch heute sind wir wieder zeitig unterwegs (Urlaub müsste man haben und ausschlafen können!). Aber wir haben viel vor: Zelt abbauen, nach Orlando fahren, dort einen Zeltplatz suchen und dann Besichtigung des EPCOT Center (Experimental Prototype Community of Tomorrow).

Da wir beabsichtigen, die nächsten zwei Tage in Walt Disney World zu bleiben, entschließen wir uns, das Zelt auf dem Fort Wilderness Campground aufzuschlagen. Im Walt Disney Ressort zu übernachten hat den Vorteil, dass man noch vor der Öffnungszeit den jeweiligen Park betreten kann und der Heimweg nach einem langen Besuchstag relativ kurz ist. Leider ist der Campground ausgebucht, was wir nicht so recht glauben wollen, aber naja!

Auf der Suche nach einem anderen Campground fällt uns ein Coupon in die Hände: Fort Summit, zwei Nächte bleiben, eine Nacht zahlen (2nd night free)! Da sich dieser Campground in relativer Nähe zu Walt Disney World befindet, schlagen wir zu und sind für $23,05 dabei. Da wir dort die Einzigen mit Zelt sind, können wir uns immer noch nicht erklären, warum der Fort Wilderness Campground ausgebucht war.

Nun gut, Zelt aufgebaut und dann geht es zu EPCOT, dass wir gegen 10:15 Uhr erreichen. Auch hier erfreuen wir uns wieder an dem recht übersichtlichen Parkleitsystem, Gebühr $6 und man sollte sich den Platz sehr gut merken. Aber, da die einzelnen Parkareas den Namen einer Disney-Figur tragen und nummeriert sind, dürfte das kein Problem sein.

Da wir ja auch noch den nächsten Tag in Walt Disney World zubringen wollen, kaufen wir uns einen Zwei-Tages-Pass (Add 2nd Day Any 1 Park) für $92,22/Person und sparen somit $5/Person.

Im EPCOT Center besichtigen wir folgende Attraktionen:

Attraktion Wartezeit in Minuten Bewertung (*****=super)
Spaceship Earth 15 ****
The Living Seas 15 ****
The Land 15 ****
Honey, I Shrunk the Audience 10 *****
Universe of Energy wegen technischer Probleme geschlossen
Wonders of Life 5 ***
Test Track 30 ****

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Die EPCOT-Kugel, das Wahrzeichen des Parks

Auch hier gilt wieder: die Geschmäcker sind verschieden. Im Spaceship Earth rast man in der EPCOT-Kugel auf einer Achterbahn durch die Finsterniss. Honey, I Shrunk the Audience (Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft) ist das Allerbeste überhaupt: eine wunderbare 3D-Animation, einfach sehenswert!! Bei Test Treck fährt man mit einem Auto eine Teststrecke ab. Unser Auto ist leider defekt, aber wir dürfen problemlos noch eine Runde mit einem neuen car drehen! Wir haben den Eindruck, dass es hier etwas beschaulicher zugeht, sich das Publikum mehr verläuft.

Danach besuchen wir das World Showcase. Dort präsentieren sich 11 Nationen der Welt. Wir besichtigen:

Nation Wartezeit in Minuten Bewertung (*****=super)
Mexiko 5 ****
Norwegen 15 ****
China 5 *****
Deutschland *
Italien **
Amerika 5 *****
Canada 20 *****


Vor dem China Pavillon

Im World Showcase stellen sich die einzelnen Länder mit ihren typischen Merkmalen und Traditionen vor. In "Mexiko" und "Norwegen" bereist man das jeweilige Land mit einem Boot - sehenswert. In "China" und "Kanada" werden die Sehenswürdigkeiten des Landes durch ein 360-Grad-Kino vorgestellt - super. "Amerika" glänzt mit Superlativen: innerhalb der nachgebildeten Liberty Hall von Philadelphia wird durch Robotervisionen die amerikanische Geschichte nacherzählt - gigantisch! "Deutschland" und "Italien" glänzen durch ihre Tradition: Oktoberfest und Pizza - wer´s mag...

Vor "Amerika" erleben wir gegen 18:30 Uhr das Spektakel der Tapestry Of Nations. Das ist ein Straßenfestival mit Trommeln, Fackeln und farbenfrohen, 6m großen Figuren.

Am Ende des Abends erleben wir vor "Marokko" gegen 21:00 Uhr das Feuerwerk "IllumiNations2000:Reflections of Earth".

Nach diesem wunderschönen Tag fahren wir leicht ermüdet zu unserm Zelt zurück.

 

Freitag, 13.10.2000 (Magic Kingdom)

Trotz des Umstandes, dass heute Freitag, der 13. ist, passiert uns nichts. Ganz im Gegenteil, auch heute verbringen wir wieder einen erlebnisreichen, aber auch anstrengenden Tag.


Die Einfahrt zu Walt Disney World

 

Es ist unser letzter Tag in Orlando und wir wollen Magic Kingdom einen Besuch abstatten.

AAuch für heute gilt mal wieder: Wer früh aufsteht, hat mehr vom Tag! Deshalb ist für uns um 7:00 Uhr die Nacht zu Ende. Gegen 9:15 Uhr erreichen wir den Parkplatz und mit Bus und Fähre geht es recht zügig zu Magic Kingdom.

Dort besichtigen wir folgende Attraktionen:

Attraktion Wartezeit in Minuten Bewertung (*****=super)
Splash Mountain 5 *****
Big Thunder Mountain Railroad 20 *****
Haunted Mansion 25 *****
Space Mountain 45 *****
Alien Encounter 25 *****
Timekeeper 360° 10 ****
Buzz Lightyear´s 35 ****
Pirats Of The Caribbean 5 ****
Jungle Cruise wegen Umbau geschlossen
The Hall Of Presidents 10 *****

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Cinderella´s Castle

Gleich am Eingang beginnt die Main Street mit vielen Shops. Am Ende der Main Street erhebt sich Cinderella´s Castle, ein wahrlich märchenhaftes Schloss. Von dieser Straße gelangt man zu den Attraktionen, die man gleich zu Beginn aufsuchen sollte. Somit umgeht man die langen Warteschlangen, da erfahrungsgemäß die Massen erst um die Mittagszeit kommen. Eine Tatsache, der man in allen Einrichtungen von Orlando Rechnung tragen soll.

Die absoluten Highlights für uns waren Splash Mountain, Space Mountain und The Hall Of Presidents.

Splash Mountain ist eine Wasser-Achterbahn, bei der es am Anfang recht gemütlich zugeht. Aber zum Ende geht es dann einen Wasserfall fast senkrecht ca. 15 m herunter. Gigantisch.

Space Mountain ist eine Achterbahn, aber eben nicht gewöhnlich! Dort wird man in absoluter Dunkelheit recht ordentlich durch harte Richtungswechsel durchgeschütelt.

Für uns absolut beeindruckend war The Hall Of Presidents. Dort sieht man alle US-Präsidenten, die sich miteinander unterhalten. Die Figuren sehen so echt aus, dass man fast den Eindruck hat, sie wären real.

Natürlich erleben wir auch die anderen disney-typischen Attraktionen: die Parade der Disney-Figuren, die Electrical Parade und das abschließende Feuerwerk. Für diese Veranstaltungen sollte man sich zeitig genug einen guten Platz aussuchen.

Fazit: Der Besuch von Magic Kingdom ist für Kinder ein Muss, aber auch die Erwachsenen haben hier ihre Freude.

Gegen 21:30 Uhr sind wir wieder zurück und verschwinden völlig geschafft in unserem Zelt.

 

Samstag, 14.10.2000 (Sanibal Island)

So schnell geht's, unsere erste Woche ist schon vorbei.

Heute verlassen wir nun Orlando, uns zieht es an die West-Küste nach Sanibal Island. Eine Strecke von ca. 200 Meilen gilt es zu bewältigen. Über den I4 fahren wir Richtung Tampa, dort geht's auf dem I75 Richtung Süden. Nach ca. 2 Stunden halten wir für einen Zwischenstopp in Ellenton. Dort machen wir das Sarasota Outlet Center unsicher. Es ist immer wieder beeindruckend, welch riesige Einkaufstempel es in den Staaten gibt. Nach dem shoppen geht's wieder auf den I75. Bei Fort Myers verlassen wir den I75 Richtung Sanibal Island. Über den Causeway ($3 Toll) erreichen wir gegen 16:00 Uhr Sanibal Island. Dort geht es erstmal zur Tourist-Information (Chamber Of Commerce) um sich einen Überblick über die Insel zu verschaffen und Material für Unternehmungen des nächsten Tages zu sammeln.

Wir schlagen unser Zelt auf dem Periwinkle Campground auf ($55,00 für zwei Nächte). Ein wunderschön gelegener Platz mit einem riesigen Vogelkäfig und ganz in der Nähe des Strandes. Nachdem wir unser Zelt aufgebaut haben, springen wir zum ersten Mal in unserem Urlaub in die Fluten des Golfs von Mexiko. Dann wollen wir noch zum Bowman´s Beach, weil dort der Sonnenuntergang sehr schön zu beobachten sein soll. Leider kommen wir zu spät, aber wir haben ja noch den nächsten Tag. Auf dem Rückweg zum Zelt holen wir uns bei Jonny´s Pizza ein 16''-Riesenteil (Pizza!) für $13,95 und bekommen mit einem Coupon noch 2 Liter Fanta gratis dazu.

 

Sonntag, 15.10.2000 (Sanibal Island)

Da wir heute keine riesigen Aktivitäten geplant haben, lassen wir es ruhig angehen. Es ist halt Sonntag: lange schlafen und ausgiebig frühstücken. Gegen 10:30 Uhr machen wir uns auf und skaten zum Strand an den Südzipfel der Insel. Dort gibt es einen alten Leuchtturm. Er ist so unscheinbar, dass wir ihn fast nicht finden.


Der Leuchtturm von Sanibal Island

Für den Nachmittag leihen wir uns zwei Fahrräder für $6,35 und fahren zum National Wildlife Refuge. Dies ist ein wunderschöner Nationalpark, in dem man viele Vögel beobachten kann. Wir bezahlen $2 Eintritt und begeben uns mit den Fahrrädern auf einen interessanten 4,5-Meilen-Trail. Wir sind der Meinung, dass das Fahrrad die bessere Alternative ist, weil man doch etwas flexibler ist als mit dem Auto. Nach ca. 2,5 Stunden verlassen wir den Park und haben noch genug Zeit, uns den Sonnenuntergang am Bowman´s Beach anzuschauen.


Sonnenuntergang am Bowman´s Beach

Nach Rückgabe des Rades und einem üppigen Abendmahl bei Cheesburger Cheesburger haben wir noch einen langen Fußmarsch zum Zelt zu bewältigen, der uns bei der Dunkelheit nicht ganz geheuer ist. Aber, wir finden unser Zelt und beenden wieder mal einen erlebnisreichen Tag.


Beware the turtles

 

Montag, 16.10.2000 (Everglades, Key West)

Heute ist mal wieder zeitig Schluss mit lustig - 6:00 Uhr ist für uns die Nacht zu Ende! Wir haben viel vor: unser heutiges Ziel ist Key West. Wir verlassen Sanibal Island, fahren auf dem I75 bis Naples, weiter auf dem Tamiami Trail Scenic Highway (Highway 41). Wir wollen in Ochopee das kleinste Postamt der USA besichtigen. Leider sind wir etwas zeitig dran. Wir machen es uns an einem Picknick Area bequem, um zu frühstücken. Dort haben wir ein Erlebnis der besonderen Art, denn vier sehr aggressive Raben versuchen uns aus ihrem Territorium zu vertreiben. Äußerst fluchtartig verlassen wir das Picknick Area, schauen uns nun das Postamt an und verschicken von dort ein paar Kärtchen nach Hause.


Das kleinste Postamt der USA

Dann geht es weiter, wir wollen die Everglades besichtigen. In Shark Valley befahren wir den Everglades National Park (Eintritt $8) und unternehmen dort eine zweistündige Tram Tour ($10/Person). Es ist eine sehr interessante Tour, denn die Führerin hat einen sehr scharfen Blick für die Tiere, die man vom Wegesrand aus sehen kann. So kommen wir in den Genuss, einigen Alligatoren in die Augen zu schauen.


Ein Blick über die Everglades

Von dort geht es über Florida City Richtung Keys auf dem Highway 1. Gegen 15:00 Uhr erreichen wir Key Largo. In einer Bücherei gehen wir kostenlos ins Internet und versenden von dort ein paar e-mails an die Bekannten zu Hause. Weiter geht es nun nach Key West. Es ist die schönste Tour, die wir in Florida unternehmen, denn es geht über 42 Brücken und 150 Meilen zu unserem Ziel für die nächsten Tage.


Eine der zahlreichen Brücken auf den Keys

Gegen 18:00 erreichen wir Key West und schlagen dort unser Zelt auf dem Jabour´s Trailer Court auf. Es ist der mit Abstand teuerste Zeltplatz ($40,67/Nacht), aber dafür sehr zentral gelegen. Trotz des doch sehr anstrengenden Tages stürzen wir uns noch auf die Duval Street, die Party-Meile von Key West. Für uns ist es ein faszinierendes Erlebnis, denn nach den bisher sehr ruhigen Abenden erleben wir hier das Gegenteil: Kneipen, Souvenier-Läden u.v.m.


Der Jabour´s Trailer Court in Key West

 

Dienstag, 17.10.2000 (Key West)


The End Of The Rainbow

Heute ist die Eroberung von Key West angesagt. Wir schlendern die Duval Street entlang und begeben uns zur Touristen-Attraktion schlechthin, dem Southernmost Point. Von hier soll es näher nach Kuba als nach Miami sein...


Der südlichste Punkt der Staaten

Am Abend geht es dann zum Mallory Square. Von dort gibt es den schönsten Sonnenuntergang Floridas zu sehen. Um die Wartezeit zu verkürzen, kann man vielen "Künstlern" zuschauen. Hier wird der Sonnenuntergang zum happening. Danach geht's wieder auf die Duval Street, wir lassen uns in Sloppy Joe´s Bar, der Stammkneipe von Ernest Hemingway nieder. Dort schlagen wir uns mit Spare Ribs und Nachos den Bauch voll. Kirsten probiert natürlich auch die Key West Lemonade (Lecker!).


Sloppy Joe´s Bar

Am späten Abend schlendern wir wieder die Duval Street entlang und kaufen dort T-Shirts und andere nette Souveniers.


Sonnenuntergang auf Key West

 

Mittwoch, 18.10.2000  (Key West)

Über die Duval Street und dem South Roosevelt Boulevard fahren wir auf dem Highway 1 zum Bahia Honda State Park. Wir zahlen $2,50/Person Eintritt und genießen dort ein paar nette Stunden mit baden, schnorcheln, spazieren...

Am Nachmittag verlassen wir den Park und fahren zur Seven Miles Bridge. Dort kann man auf Teilen der alten Brücke (südl. Teil ca. 1 km, nördl. Teil bis zum Pigeon Key) skaten - einfach super!


Skaten auf der Seven Mile Bridge

Am Abend gehen wir bei Denny´s essen und schlendern mal wieder die Duval Street entlang.


Die Old Seven Mile Bridge

 

Donnerstag, 19.10.2000 (Miami, Fort Lauderdale)

Nachdem wir uns bisher immer einen Sonnenuntergang angeschaut haben, ist es mal Zeit, sich einen Sonnenaufgang anzuschauen.
Für uns heißt das mal wieder, zeitig (5:30 Uhr) aufzustehen. Nach dem Zeltabbau fahren wir über die Duval Street und sehen die letzten Gäste der Nacht nach Hause "gehen".
Am Higgs Beach erwarten wir an unserem letzten Tag auf Key West die Sonne. Das Warten wird mit einem fantastischen Schauspiel zwischen Meer und aufgehender Sonne belohnt
.

Nach drei erlebnisreichen Tagen auf dem Südzipfel von Florida geht es nun zurück in die "heiße" Metropole Miami.

Über den South Roosevelt Blvd. fahren wir auf den Highway 1 und verlassen die Inselwelt.

Gegen 13:00 Uhr erreichen wir Miami und versuchen unser Glück bei einem Hostel in Miami Beach, dass wir uns in einem Coupon-Heft herausgesucht haben. Der Preis von $49/Zimmer erscheint uns für Miami Beach recht fair, leider gibt es aber keine Parkmöglichkeit. Für $1/Stunde (von 9:00-21:00 Uhr) Parkgebühr ist es uns hier doch zu teuer. Wir beschließen, wieder nach Fort Lauderdale ins Villa Hostel zurückzukehren. Von hier aus ist es ca. eine halbe Autostunde nach Miami. Erstaunt sind wir, dass wir nach knapp zwei Wochen für die gleiche Unterkunft $45 zahlen müssen. Wir erfahren, dass die Saison beginnt und dass man zwei Wochen später ca. $60 löhnen muss.

Nach einer kurzen Ruhepause fahren wir zu den Sawgrass Mills, eine weiterer mega Shopping-Tempel. Hier gefällt es uns nicht so gut, das liegt aber sicherlich daran, dass wir schon einige Malls erlebt haben. Sehenswert ist es aber auf jeden Fall.

 

Freitag, 20.10.2000 (Miami)

Nach einem üppigen Frühstück fahren wir bei strahlendem Sonnenschein auf dem Interstate 95 Richtung Miami.
Je näher wir Miami kommen, desto stärker wird der Regen, bis wir dann nur noch im Schritttempo vorankommen, weil die Scheibenwischer die herunterprasselnde Sintflut nicht bewältigen können
.


Ausblick auf Miami Beach vom MacArthur Causeway

Komischerweise haben sich die Regenwolken ganz schnell verzogen, und Miami Beach empfängt uns mit Sonnenschein und einer Luftfeuchte von ca. 90%. Auf der Suche nach einem Parkplatz werden wir in Downtown Miami bei Quick Park gegenüber dem American Airlines Area fündig.
Den ersten Eindruck von Miami erhalten wir durch eine Fahrt mit dem Metromover . Weiter geht's dann zu Fuß durch Downtown. Wir sind mitten im mulikulti Stadtgebiet, und von weitem sehen wir die Tower des Finacial Districts. Nun steuern wir das Hard Rock Cafe an, wo wir uns erstmal stärken und uns mit den obligatorischen T-Shirts eindecken. Hier gilt: mit einer AAA-Card i.V.m. der ADAC-Clubkarte spart man einiges!
Bei einer kurzen Shopping-Tour im Bayside Market Place stellen wir im Food-Court fest, dass Essen only mit Barem möglich
ist.

Am Nachmittag lassen wir uns auf das Abenteuer Miami Beach ein. Mit den Skates erobern wir den Ocean Drive und den Art Deco District. Dort sehen wir auch die Villa "Casa Casuarina", wo Gianni Versace wohnte und 1997 ermordet wurde.


Villa "Casa Casuarina"

Es ist schon beeindruckend, in dieses Flair von Bars, Strand, Limos und kunterbunten Gebäuden einzutauchen!

Am frühen Abend fahren wir zum Holocaust Memorial. Diese 1990 fertiggestellte Gedenkstätte erinnert an den Massenmord der Nazis an den Juden.
Über den MacArthur Causeway verlassen wir Miami Beach und genießen die Skyline von Miami bei Nacht.
Unser Fazit: sicherlich ist ein Tag Miami zu wenig, auf jeden Fall sollte man mehr Zeit einplanen!
Für uns geht ein sehr erlebnisreicher Tag zu Ende, wir fahren zurück nach Ft. Lauderdale um dort die letzte Nacht unseres Urlaubs zu verbringen
.

 

Samstag, 21.10.2000 (Miami, Rückflug)

Die letzten Stunden in Florida sind gezählt!
Wir packen unsere Klamotten und verlassen das Villa Hostel.
Da wir noch Zeit und Dollars übrig haben, gehen wir ein letztes Mal shoppen: das Outdoor World Center in Ft. Lauderdale ist unser Ziel. Dort kaufen wir preisgünstige Mag-Lites und Levis.
Unser Tipp: dort gibts preiswerte Outdoorklamotten und das dazugehörige Equipment.
Nun gehts zum Flughafen. Um die Gebühren für den Highway zum Airport zu sparen, wählen wir eine Route abseits der für die Touristen ausgeschilderten Strecke. Dabei durchfahren wir Little Haiti und Liberty City. Gegenden, bei denen uns an jeder roten Ampel (und das waren ziemlich viele) der Adrenalinspiegel gewaltig in die Höhe schnellte! Um das Schicksal nicht herauszufordern, sollte man bereit sein, die Toll zu löhnen. Wir fahren zum sehr gut ausgeschilderten Rental Return, geben unser Auto problemlos ab und werden mit einem Shuttlebus zum Terminal gebracht. Wir haben noch Zeit uns den Flughafen anzuschauen.
Auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende, und wir finden uns im Flugzeug nach Atlanta wieder. Am nächsten Morgen landen wir in Frankfurt/Main und fliegen von dort zurück nach Dresden.

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