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Myanmar

-29. Oktober bis 22. November 2006-

 

Wetter Yangon
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Wetter Mandalay
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Blick über Bagan

 

Die Reise im Kurzüberblick:

 

Anreise:

Flug mit Air Asia von Bangkok nach Yangon

 

Unterkunft:

Wurde vor Ort gesucht. Alle Unterkünfte mit Frühstück.

 

Verkehrsmittel im Land:
Flugzeug, Bus, Taxi, Boot, Pferdekutsche, Fahrrad, Pick up

 

Besuchte Orte/Regionen:
Nyaungshwe / Inle See Mandalay
Bagan Chaungtha Beach
Yangon  

 

Abreise:

Flug mit Air Asia von Yangon nach Bangkok

 


Einbeinruderer auf dem Inle See

 

Allgemeines:

Myanmar? Wo liegt dass denn? Dies hören wir oft, als wir von unseren Plänen berichten, dieses Land zu bereisen. Unter dem Namen Burma ist es besser bekannt, obwohl es schon seit dem 27. Mai 1989 seinen jetzigen Namen hat.

OK, eigentlich gibt es für dieses Land nur zwei Einstellungen:

1. Man fährt nicht dorthin, um die in Myanmar herrschende Diktatur nicht zu unterstützen.

2. Man bereist das Land, um den dort lebenden Menschen zu helfen. Dies aber natürlich nur, wenn man Flüge, Unterkünfte oder Ausflüge bei nichtstaatlichen Einrichtungen bucht.


Alte Dame mit Zigarre

Zur Vorbereitung auf diese Reise haben wir viel gelesen über die Ursprünglichkeit dieses Landes und deren Bevölkerung. Tatsächlich haben wir aber festgestellt, dass auch hier der Tourismus seine Spuren bereits hinterlassen hat. Gerade in den touristischen Zentren wird dies sehr deutlich - da gibt es fast keine Unterschiede zu anderen Ländern Südostasiens: auch hier wollen die Menschen am Tourismus verdienen und sind da auch schon sehr lästig in ihren Bemühungen, Souvenirs zu verkaufen.
Aber, die Menschen in Myanmar sind sehr freundlich und zumindest hier hat man als Tourist nicht unbedingt den Eindruck, betrogen zu werden.
 

Reiseführer:

Wir haben den Loose und den Reise Know-How mit. Beide ergänzen sich super und sind sehr hilfreich.

 


Visum für Myanmar

Visum:

Das Visum haben wir uns in Deutschland besorgt. Die benötigten Unterlagen kann man sich direkt bei der Botschaft herunterladen. Alles wie gefordert nach Berlin schicken - drei Tage später hatten wir alles wieder da.

Internet:

Internet-Cafes sind in Myanmar vorhanden und man kann das Internet auch frei nutzen - die Betreiber lassen sich da schon was einfallen... Die Kosten sind recht unterschiedlich, sie reichen von 3.000 Kyat/h am Inle See und in Bagan bis 400 Kyat/h in Yangon.

Blog:

Wir haben vor Ort in einem Blog berichtet - Auszüge daraus, garniert mit Bildern, sind auf dieser Seite eingefügt.


Geld und Preise:

In Myanmar bekommt man kein Geld, so wie man es als westlicher Tourist gewohnt ist - kein Geldautomat, keine Akzeptanz von Visa-Card. Man muss sich also vor Reiseantritt Gedanken darüber machen, was man so an Geld braucht. Deshalb haben wir die Ausgaben unseres Urlaubs aufgelistet (als pdf-Datei downloadbar).
Erstaunt waren wir darüber, dass die Angaben im Loose nicht mehr ganz so stimmten – es wurden für die Transportmittel meistens Kyat verlangt und nicht Dollar. Ansonsten stimmen alle Hinweise bezüglich der Dollarscheine, die man im Internet lesen kann. Man sollte also ganz frisches Geld mitnehmen, einen alten 10-Dollar-Schein sowie einen eingerissenen 100-Euro-Schein sind wir nicht losgeworden.


Unsere Geldpakete

Also, zum Tauschen Euros mitnehmen, die sind im Kurs günstiger als Dollars. Der Kurs für einen 100-Euro-Schein ist günstiger als für zwei Fünfziger. Für die anderen Ausgaben (Eintritt, Unterkunft usw.) Dollars in kleiner Stückelung mitnehmen. Auch hier gilt der Grundsatz: immer die Währung zahlen, die verlangt wird, denn sonst wird umgerechnet – zu Phantasiekursen…
Übrige Kyats können nicht zurück getauscht werden - also alles ausgeben!

 


Nyaungshwe / Inle See
Anreise:

Von Yangon direkt weiter bis Heho mit Yangon Airways. Dort kommt man eigentlich nur mit dem Taxi weiter, man ist in einer ungünstigen Verhandlungsposition. Wenn man eine Unterkunft am Inle See vorgebucht hat, wird man abgeholt.

Wir quatschen ein deutsches Pärchen am Flughafen an, wie sie zum Inle See kommen. Sie haben vorgebucht, werden vom Hotel abgeholt. "Könnt Ihr uns mitnehmen?" "Kein Problem!" Aber leider macht der Fahrer nicht mit - er soll zwei Personen abholen und nimmt auch nur zwei mit... Da sind wir auch schon dicht von den Taxifahrern umringt. Mit einem verhandeln wir - von anfangs 20$ geht's dann runter auf 16$. 1,5 Stunden später sind wir in Nyaungshwe, 5 km vom Inle See entfernt.

 

Eintritt:

Direkt bei der Einfahrt in den Ort Nyaungshwe werden pro Person 3$ Eintritt kassiert.

 


Relaxen im Aqarius Inn

Unterkunft:

Wir nehmen uns ein Zimmer im Aqarius Inn, $12/DZ mit Du/WC incl. Frühstück. Das GH wird von einer Familie geführt - alles nett! Wenn man am Nachmittag von den Unternehmungen des Tages zurückkehrt, bekommt man einen kostenlosen Frucht-Shake gereicht.

Am späten Abend des zweiten Tages klopft es an unserer Tür. Schlaftrunken öffne ich, eine Angestellte erklärt uns etwas, was wir nicht so richtig verstehen. Am nächsten Morgen entschuldigen sich Vater und Sohn des GH wegen der nächtlichen Störung. Grund: Sie hatten uns vermisst, weil keiner der Angestellten uns bei der abendlichen Rückkehr gesehen hatte...

 


Shw Zali Pagode
Sehens- und Wissenswertes:

Nyaungshwe ist der Ort, der als Ausgangspunkt für Bootstouren auf dem Inle See dient. Von hier aus kann man auch Rad- und Trekkingtouren unternehmen. Und der Ort selbst bietet auch einige Pagoden und den Markt für Besichtigungen


Verspiegelte Pagode in Nyaungshwe

 

Blog:

Eintrag vom 30.10.06 17:18 Uhr

Was macht man eigentlich im Flughafenrestaurant von Yangon? Richtig - Geld tauschen. Dies tun wir, nachdem wir mit AirAsia von Bangkok nach Yangon geflogen sind und dort auf unseren Weiterflug nach Heho warten. Dieser Geldtausch ist natürlich inoffiziell - für 100 Euro bekommen wir 140.000 Kyat. Nach unserer Landung in Heho fahren wir mit dem Taxi (16$) nach Nyaungshwe, wo wir uns für die nächsten Tage aufhalten werden. Wir haben uns ein schönes Zimmer (mit Du+WC) im Aquarius Inn genommen - 12$/Nacht mit Frühstück. Heute erkunden wir den übersichtlichen Ort, morgen wollen wir eine Boots-Tour über den Inle-See machen. Dann sind noch Rad- und Trekkingtour geplant.

Eintrag vom 05.11.06 16:12 Uhr

Ja, uns gibt es noch! Internet in Myanmar ist langsam oder nicht vorhanden, deswegen erst heute wieder Infos von uns...

Wir verbringen interessante und erlebnisreiche Tage in Nyaungshwe am Inle See.

Das Aquarius Inn können wir nur empfehlen - superfreundliche Rund-Um-Sorglos-Familien-Betreuung mit kostenlosen nachmittäglichen frischen Fuchtshakes!

Das Frühstück ist lecker - immer einen Teller Obst, Pancake oder Toast mit Ei, am letzten Morgen gibt's auf unseren Wunsch landestypische Nudelsuppe. Das Frühstück dient auch als Reisebörse mit wichtigen Tipps anderer Traveller.

Am Dienstag unternehmen wir eine Boots-Tour auf dem Inle See und sehen natürlich viele Einbein-Ruderer. Erst geht es zum Schwimmenden Markt in Ywa-ma - sehr touristisch - dann zu einigen Handwerksbetrieben: Papierherstellung, Silberschmiede, Seiden- und Lotusweberei, Schmiede und Cheroot-Produktion (Zigarren). Hier geht es entspannt zu - kein Kaufzwang... Es ist schon interessant zu sehen, unter welch einfachen Bedingungen die Menschen dort leben und arbeiten und trotzdem immer sehr sehr freundlich sind.

Die Rückkehr verläuft etwas zügiger, da uns ein mächtiger Regenguss ordentlich einweicht.

 

 

 


Shwe Yaunghwe Kyaung und Pagode

Am Mittwoch mieten wir uns zwei Fahrräder (je 1.000 Kyat) und radeln an der Westseite des Kanals bis zu den heißen Quellen, Eintritt 1$ - haben wir uns gespart, nach Infos soll es sich auch nicht lohnen.


Unterwegs mit dem Fahrrad


Am Donnerstag unternehmen wir eine kleine Trekking-Tour in den Osten von Nyaungshwe zu einer Höhle und einem Pah O Dorf. Am Nachmittag mieten wir uns ein Kanu (3.000 Kyat/2 Stunden) und lassen uns durch die näheren Dörfer paddeln. Wir können sogar bei der Herstellung von Cheroots "helfen"...

 

 


Den Freitag verbringen wir ganz entspannt in Nyaungshwe, erst bummeln wir über den Markt, dann besuchen wir Pagoden und den Königspalast. Am Nachmittag fahren wir mit dem Pickup (500 Kyat/Pers.) nach Shwenyaunge wo wir 3,5 Stunden auf den Nachtbus warten, der uns in 12 Stunden nach Mandalay bringt (8.000 Kyat/Pers.). Die Fahrt verläuft erstaunlich unproblematisch, wir können sogar recht ordentlich schlafen.

Für Nyaungshwe können wir das Four Sisters Restaurant empfehlen. Dort gibt es ein landestypisches Abend-Menü und "you pay what you want"... Uns ist es 5.000 Kyat wert.
 


Busticket nach Mandalay

Mandalay


Eintritt Mandalay

Anreise:

Mit dem Bus von Shwenyaunge. Ankunft auf einem Busbahnhof außerhalb der Stadt. Dort muss man dann heftigst handeln, um in die Stadt zu kommen.

 

Eintritt:

Beim Betreten der ersten Sehenswürdigkeit muss man 10$ Eintritt zahlen. Gilt auch für Amarapura und Inwa.

Unterkunft:

Wir übernachten im Royal Guesthouse. Zi. mit Du/WC/AC für 12$/Nacht. Frühstück ist ok, bestehend aus Toast, Marmelade, Bananen, Kaffee. Sehr freundliches Personal.

Sehens- und Wissenswertes:

Mandalay Hill, verschiedene Pagoden und Goldschmieden sind die Attraktionen der Stadt. Ausflüge nach Mingun, Sagain, Inwa, Amarapura (U Bein Brücke) und Monywa sind sehr lohnenswert.


Das Royal Guesthouse in Mandalay

 


Blick auf den Mandalay Hill

Blog:

Eintrag vom 05.11.06 17:25 Uhr

Seit Samstag sind wir in Mandalay. Nach Ankunft am frühen Morgen nehmen wir uns ein Zimmer im Royal Guesthouse (12$/Nacht mit Du + AC). Dann erkunden wir die Stadt, was uns bei höheren Temperaturen als am Inle See, dem Straßenstaub und den von uns etwas unterschätzten Entfernungen recht schwer fällt. Zuerst besichtigen wir einige Pagoden und Klöster am Fuße des Mandalay Hills, welchen wir dann am frühen Nachmittag besteigen. Vorher entrichten wir eine Gebühr von 10$/Pers., die für alle Sehenswürdigkeiten der Stadt, Amarapura, Innwa, Pinya und Palaik gültig ist.


Mingun-Pagode

Am heutigen Sonntag fahren wir mit dem Boot (3.000 Kyat/Pers.) nach Mingun, wo wir die Mingun-Pagode und -Glocke (die größte funktionstüchtige Glocke der Welt) besichtigen. Vor Besteigen des Bootes müssen wir 3$/Pers. bezahlen - Berechtigung für die Besichtigung von Mingun und Sagain innerhalb von drei Tagen.

Ansonsten geht es uns hier sehr gut. Wir kommen mit vielen Travallern ins Schwatzen, die Einheimischen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Essen kostet zwischen 1.000 und 2.000 Kyat (ca. 0,80 bis 1,50 Euro). Wasser gibt es für 200 bis 300 Kyat.


Mingun-Glocke

Eintrag vom 08.11.06 16:21 Uhr

Für den Montag hatten wir uns zuerst vorgenommen, ein Taxi nach Monywa zu organisieren. Wir hatten vor, am Mittwoch mit dem Taxi dorthin zu fahren und uns unterwegs zwei Pagoden anzuschauen. Dort wollten wir übernachten, am nächsten Tag die Höhlen von Hpo Win Daung anschauen und dann weiter nach Bagan fahren. Leider wird daraus nichts, beim Guesthouse ist der Preis zu hoch, bei einer Agentur geht dies gar nicht. So mieten wir uns für den Dienstag ein Taxi für 68.000 Kyat nach Monywa und zurück.

Für den Rest des Montags nehmen wir uns für 15.000 Kyat ein Blue-Taxi (so heißen hier die kleinen Mazda-Pickups) und besichtigen Sagain und die alten Königsstädte Inwa und Amarapura. Inwa besichtigen wir mit einer Pferdekutsche (3.000 Kyat). Den Tag lassen wir kitschig schön bei einer Bootsfahrt mit Sonnenuntergang an der U-Bein Brücke ausklingen.
 


Sagain

 


Inwa

 


U Bein Brücke in Amarapura


Eintrag vom 08.11.06 16:35 Uhr

Pünktlich um sieben holt uns unser Taxi vorm Guesthouse ab und wir starten nach Monywa. 10 km davor besichtigen wir die Thanboddhay-Pagode (Eintritt je 3$) und die Bodhi-Tataung-Pagode.
Nach einem leckeren burmesischen Mittagessen setzen wir mit der Fähre (2.000 Kyat/Pers.) über den Chindwin. Dort geht es mit dem Jeep (1.0000 Kyat) in die 25 km entfernten Höhlen von Hpo Win Daung (Eintritt je 2$).
Gegen 15:30 Uhr geht es zurück Richtung Mandalay. Nach einer halben Stunde fährt unser Taxi an den Straßenrand und nix geht mehr. Nach einer kurzen Zeit werden wir dann in das nächste Dorf geschleppt. Dort stellt man fest, dass das Auto nicht zu reparieren ist. Also geht es nun mit Abschleppen weiter. Pech für uns, dass nun ein heftiges Gewitter einsetzt, die Durchschnittsgeschwindigkeit 30 km/h beträgt und nach zweistündiger Benutzung von Scheibenwischer und Beleuchtung die Batterie des Autos leer ist. Wir rechnen mit einer Rückkehr in Mandalay erst nach Mitternacht. Aber Glück im Unglück - ein Auto der selben Agentur rettet uns und nimmt uns den Rest der Strecke mit. So erreichen wir 21:30 Uhr unser Guesthouse.


Monywa Thanboddhay Pagode

 


Höhlen von Phowin Daung

 


Panne auf der Heimfahrt


Eintrag vom 08.11.06 16:44 Uhr

Wir lassen unseren heutigen letzten Tag in Mandalay ganz locker angehen - schließlich haben wir Urlaub!

Vorm Guesthouse nehmen wir uns ein Blue-Taxi (1.0000 Kyat) und erkunden die restlichen Sehenswürdigkeiten der Stadt:
Shwe In Bin Kloster, Mahamuni Pagode, verschiedene Handwerksbetriebe - darunter die legendäre Blattgoldherstellung und den Königspalast.
Unser Taxifahrer erweist sich dabei als guter Guide.

Morgen fliegen wir nach Bagan, leider waren für die nächsten Tage die Boote voll.


Mahamuni Pagode

 


Blue Taxi

 


Blattgold-Herstellung


Bagan


Airport Bagan

Anreise:

Flug mit Air Bagan von Mandalay nach Bagan.

Eintritt:

Direkt am Airport zahlen wir 10$ Eintritt für Bagan.

Unterkunft:

New Park Hotel im Ortsteil Nyaung U. Da wir das Hotel von Mandalay aus gebucht haben, werden wir vom Airport abgeholt.


Entrance Fee für Bagan

Sehens- und Wissenswertes:

Bagan gehört ohne Zweifel zu den Hauptattraktionen von Myanmar. Die Stadt zählt zu den größten archäologischen Stätten Asiens. Auf einer Fläche von ca. 40 Quadratkilometer kann man über 5.000 Tempel-Ruinen besichtigen. Als bestes Transportmittel hat sich dabei die Pferdekutsche erwiesen. Die Pferdekutscher kennen sich bestens aus, wissen, wo die Attraktionen zu finden sind. Da die Straßen nicht so gut befestigt sind und die Tempelanlagen schlecht ausgeschildert sind, ist eine eigene Erkundung mit Fahrrad nicht zu empfehlen.
Lohnenswert ist auch ein Halbtages-Ausflug zum Mount Popa. Man kann dies auch mit einem Ausflug nach Sale verbinden. Die dafür zu zahlenden Eintrittsgebühren von 5$ rechtfertigen den Besuch dort aber nicht.


Unterwegs mit der Pferdekutsche

 


Die Shwezigon Pagode in Bagan

Blog:

Eintrag vom 12.11.06 17:07 Uhr

Pünktlich am Donnerstag um 6 Uhr werden wir zusammen mit unseren Schweizer Reisebegleiterinnen Angie + Yvonne mit dem Taxi (10.000 Kyat) zum Flughafen von Mandalay gefahren und fliegen nach Bagan. Dort zahlen wir je 10$ "Entrance Fee" für den Ort. Unser Hotel-Taxi bringt uns kostenlos ins New Park Hotel (10$/Nacht), wo es auch gleich noch ein Frühstück für uns gibt. Am Mittag erkunden wir Nyaung U und besichtigen u.a. die Shwezigon Pagode.


Die Shwezigon Pagode in Bagan

 

 

Am Freitag mieten wir uns eine Pferdekutsche (8.000 Kyat) und machen eine große Pagoden-Besichtigungs-Tour mit Abschluss-Sonnenuntergang über den Pagodenfeldern von Bagan - sehr beeindruckend. Dort treffen wir mal wieder - wie auch in Mandalay - Birgit und Mikel aus Offenburg, die wir am Inle See kennen lernen. Durch sie lernen wir die Schweizer Mädels kennen, mit denen wir hier in Bagan einige Touren unternehmen.

 


Die deutsch-schweizerische Reisegruppe

 


Sale

Eintrag vom 12.11.06 17:14 Uhr

Am Samstag fahren wir mit Angie und Yvonne mit dem Taxi (10$/Pers.) zuerst nach Sale (5$/Pers. "Entrance Fee" - sehr teuer und nicht lohnenswert) und dann weiter zum Mt. Popa. Dort besteigen wir den 737 m hohen Popa Taung Kalat über viele Treppen und Eisenleitern - begleitet von lästigen Affen. Von dort oben genießen wir einen wunderschönen Rundblick, der uns für alles entschädigt.

Nach dem Mittagessen machen wir unterwegs einen Zwischenstopp an einer Palmenschnaps-Brennerei. Uns wird dort die Herstellung von Schnaps, Wein und Palmzucker erklärt und wir können eine kleine Verkostung machen.


Blick auf den Mount Popa

Eintrag vom 12.11.06 17:24 Uhr

Den heutigen Sonntag verbringen wir entspannt. Am frühen Morgen radeln (1.000 Kyat/Fahrrad/Tag) wir um 5 zur Mi-nyein-gon-Pagode und genießen einen zwar nicht ganz perfekten, aber dennoch schönen Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück mieten wir uns ein Boot (1.500 Kyat/Pers.) und besichtigen drei Pagoden, u.a. einen wunderschönen Höhlentempel.

 

 

Eintrag vom 19.11.06 16:11 Uhr

Am Montag erkunden wir noch mal mit der Pferdekutsche (8.000 Kyat) einige Pagoden in der Umgebung von Bagan. Sonnenuntergang ist aber leider an diesem Abend keiner zu sehen - zu wolkig.

 

 

 

Chaungtha Beach


Unser Bungalow (li.) am Chaungtha Beach

Anreise:

Flug mit Air Mandalay nach Yangon, von dort weiter mit dem Taxi zum Chaungtha Beach.

Unterkunft:

Bungalow am Strand im Shwe Hin Tha Hotel. Super Essen, freundliche Kellner, die auf Wunsch das Essen an den Bungalow bringen. Sehr zu empfehlen!

Sehens- und Wissenswertes:

Chaungtha Beach ist ein Strand...

 

 

Eintrag vom 19.11.06 16:20 Uhr

Hurra - endlich ins Meer springen!!! Aber, bis es soweit ist, liegt eine anstrengende Tour hinter uns... Am Dienstag geht es zuerst mit dem Flieger (75$/Pers.) von Bagan nach Yangon. Das Taxi zum Flughafen in Bagan kostet 4.000 Kyat. Gegen 10:30 Uhr landen wir mal wieder in Yangon. Dort chartern wir uns nach zähen und harten Verhandlungen ein Taxi (65$) und "düsen" an den Chaungtha Beach. Für ca. 250 km brauchen wir ca. 6 Stunden - es geht über eine Buckelpiste.

Dann aber genießen wir vier erholsame und stressfreie Tage am Beach. Wir haben uns ein Zimmer im Shwe Hin Tha Hotel (25$/Nacht) direkt am Strand genommen - perfekt!
 

Yangon

Anreise:

Mit dem Bus vom Chaungtha Beach

Unterkunft:

Beauty Land Hotel II, DZ mit Du/WC für 16$/Nacht, recht ordentlich, mitten im Zentrum von Yangon

Sehens- und Wissenswertes:

Natürlich ist die Shwedagon Pagode nicht nur das Highlight von Yangon, sondern des gesamten Myanmar-Urlaubs. Wir haben unsere Reise so organisiert, dass wir Yangon und somit die Shwedagon Pagode zum Schluss "auf unserem Programm" haben, was für uns den krönenden Abschluss der Reise darstellt.
Auch sehr empfehlenswert ist eine Fahrt mit der Circle Line, eine Zugfahrt um Yangon herum. Spannend ist es dabei, das Treiben im Zug während der dreistündigen Fahrt zu beobachten.
Weitere Sehenswürdigkeiten: Sule Pagode, Bogyoke und New Bogyoke Markt, Kandawgyi Palast...


Buspanne - Kuli (in blau) darf die Klappe halten



Busticket für den Bus nach Yangon


Sule Pagode Yangon

 


Bus in Yangon

 


Unterwegs mit der Circle Line

Eintrag vom 24.11.06 08:42 Uhr

Am Montag erkunden wir die Stadt zu Fuß und mit dem Zug. Am Vormittag laufen wir hinunter bis zum Yangon River, schauen uns das Hotel Strand von außen an und laufen dann bis zum Bahnhof. Dort kaufen wir uns für je 1$ ein Zugticket für die Circle Line - eine Möglichkeit, die Stadt mit der Eisenbahn innerhalb von drei Stunden zu erkunden. Um 14:30 Uhr startet der Zug und mit einer Höchstgeschwindigkeit von geschätzten 24,9234 km/h umrunden wir Yangon, sehen vom Zug aus, unter welch einfachen Bedingungen das Leben entlang der Bahnstrecke geführt wird. Am Interessantesten ist aber, das Treiben im Waggon zu beobachten. Die Wasser- und Obstverkäufer wechseln sich im Sekundentakt ab, laufen durch den Zug, um ihre Waren feil zu bieten. Mit den Menschen kommen wir auch schnell ins Gespräch - somit vergehen diese drei Stunden recht zügig.

Am Abend treffen wir uns mit Birgit und Mikel, diesmal aber nicht zufällig, sondern wir verabreden uns zu einem Myanmar-Abschluss-Abendbrot.

Am Dienstag laufen wir bis zum Kandawgyi Palast (Eintritt 1.000 Kyat/Pers. und 300 Kyat/Pers. um bis zum Palast zu kommen). Von einem noch im Bau befindlichen Aussichtsturm genießen wir einen wunderschönen Blick über Yangon.

Am Mittag schaffen wir es dann, auf dem Bogyoke Markt noch einige Dollars für Souvenirs (Schirm, Bilder, T-Shirts) auszugeben.

Am späten Nachmittag erreicht dann unser Urlaub den nach unserer Meinung absoluten Höhepunkt: die Besichtigung der Shwedagon Pagode (Eintritt 5$/Pers.). Am Eingang haben wir etwas Glück - ein deutsches Paar verkauft uns ihre Tagestickets für den halben Preis. Es ist sehr angenehm, die Pagode zu besichtigen, von Souvenirverkäufern nahezu unbehelligt lassen wir knapp drei Stunden das riesige, 60.000 Quadratmeter große Gelände bis zum Sonnenuntergang auf uns wirken.

 

 

 

Links:

Myanmar-Guide

Myanmar Links

 

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