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Myanmar
-29. Oktober bis 22. November 2006-

Blick über Bagan
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Unterkunft: |
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Wurde vor Ort gesucht. Alle Unterkünfte mit Frühstück. |
| Verkehrsmittel im Land: |
| Flugzeug, Bus, Taxi, Boot, Pferdekutsche, Fahrrad, Pick up |
| Besuchte Orte/Regionen: | |
| Nyaungshwe / Inle See | Mandalay |
| Bagan | Chaungtha Beach |
| Yangon | |
Einbeinruderer auf dem Inle See
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Allgemeines: |
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Zur Vorbereitung auf diese Reise haben wir viel
gelesen über die Ursprünglichkeit dieses Landes und deren
Bevölkerung. Tatsächlich haben wir aber festgestellt, dass auch hier
der Tourismus seine Spuren bereits hinterlassen hat. Gerade in den
touristischen Zentren wird dies sehr deutlich - da gibt es fast
keine Unterschiede zu anderen Ländern Südostasiens: auch hier wollen
die Menschen am Tourismus verdienen und sind da auch schon sehr
lästig in ihren Bemühungen, Souvenirs zu verkaufen. |
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Reiseführer: |
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![]() Visum für Myanmar |
Visum: Das Visum haben wir uns in Deutschland besorgt. Die benötigten Unterlagen kann man sich direkt bei der Botschaft herunterladen. Alles wie gefordert nach Berlin schicken - drei Tage später hatten wir alles wieder da. Internet: Internet-Cafes sind in Myanmar vorhanden und man kann das Internet auch frei nutzen - die Betreiber lassen sich da schon was einfallen... Die Kosten sind recht unterschiedlich, sie reichen von 3.000 Kyat/h am Inle See und in Bagan bis 400 Kyat/h in Yangon. Wir haben vor Ort in einem Blog berichtet - Auszüge daraus, garniert mit Bildern, sind auf dieser Seite eingefügt. |
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In Myanmar bekommt man kein Geld, so wie man es als westlicher
Tourist gewohnt ist - kein Geldautomat, keine Akzeptanz von
Visa-Card. Man muss sich also vor Reiseantritt Gedanken darüber
machen, was man so an Geld braucht. Deshalb haben wir die
Ausgaben unseres Urlaubs aufgelistet (als pdf-Datei downloadbar). |
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Also, zum Tauschen Euros mitnehmen, die sind im Kurs günstiger als
Dollars. Der Kurs für einen 100-Euro-Schein ist günstiger als für
zwei Fünfziger. Für die anderen Ausgaben (Eintritt, Unterkunft usw.)
Dollars in kleiner Stückelung mitnehmen.
Auch hier gilt der Grundsatz: immer die Währung zahlen, die verlangt
wird, denn sonst wird umgerechnet – zu Phantasiekursen… |
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Nyaungshwe / Inle See |
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| Eintritt: Direkt bei der Einfahrt in den Ort Nyaungshwe werden pro Person 3$ Eintritt kassiert. |
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Blog: Eintrag vom 30.10.06 17:18 Uhr Was macht man eigentlich im Flughafenrestaurant von Yangon? Richtig - Geld tauschen. Dies tun wir, nachdem wir mit AirAsia von Bangkok nach Yangon geflogen sind und dort auf unseren Weiterflug nach Heho warten. Dieser Geldtausch ist natürlich inoffiziell - für 100 Euro bekommen wir 140.000 Kyat. Nach unserer Landung in Heho fahren wir mit dem Taxi (16$) nach Nyaungshwe, wo wir uns für die nächsten Tage aufhalten werden. Wir haben uns ein schönes Zimmer (mit Du+WC) im Aquarius Inn genommen - 12$/Nacht mit Frühstück. Heute erkunden wir den übersichtlichen Ort, morgen wollen wir eine Boots-Tour über den Inle-See machen. Dann sind noch Rad- und Trekkingtour geplant. Eintrag vom 05.11.06 16:12 Uhr Ja, uns gibt es noch! Internet in Myanmar ist langsam oder nicht
vorhanden, deswegen erst heute wieder Infos von uns... |
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Am Dienstag unternehmen wir eine Boots-Tour auf dem Inle See und
sehen natürlich viele Einbein-Ruderer. Erst geht es zum
Schwimmenden Markt in Ywa-ma - sehr touristisch - dann zu einigen
Handwerksbetrieben: Papierherstellung, Silberschmiede, Seiden- und
Lotusweberei, Schmiede und Cheroot-Produktion (Zigarren). Hier geht
es entspannt zu - kein Kaufzwang... Es ist schon interessant zu
sehen, unter welch einfachen Bedingungen die Menschen dort leben und
arbeiten und trotzdem immer sehr sehr freundlich sind. |
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Am Mittwoch mieten wir uns zwei Fahrräder (je 1.000 Kyat) und radeln an der Westseite des Kanals bis zu den heißen Quellen, Eintritt 1$ - haben wir uns gespart, nach Infos soll es sich auch nicht lohnen. |
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Den Freitag verbringen wir ganz entspannt in Nyaungshwe, erst bummeln wir über den Markt, dann besuchen wir Pagoden und den Königspalast. Am Nachmittag fahren wir mit dem Pickup (500 Kyat/Pers.) nach Shwenyaunge wo wir 3,5 Stunden auf den Nachtbus warten, der uns in 12 Stunden nach Mandalay bringt (8.000 Kyat/Pers.). Die Fahrt verläuft erstaunlich unproblematisch, wir können sogar recht ordentlich schlafen. Für Nyaungshwe können wir das Four Sisters Restaurant empfehlen. Dort gibt es ein landestypisches Abend-Menü und "you pay what you want"... Uns ist es 5.000 Kyat wert. |
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Anreise: Mit dem Bus von Shwenyaunge. Ankunft auf einem Busbahnhof außerhalb der Stadt. Dort muss man dann heftigst handeln, um in die Stadt zu kommen.
Eintritt: Beim Betreten der ersten Sehenswürdigkeit muss man 10$ Eintritt zahlen. Gilt auch für Amarapura und Inwa. |
| Unterkunft: Wir übernachten im Royal Guesthouse. Zi. mit Du/WC/AC für 12$/Nacht. Frühstück ist ok, bestehend aus Toast, Marmelade, Bananen, Kaffee. Sehr freundliches Personal. Sehens- und Wissenswertes: Mandalay Hill, verschiedene Pagoden und Goldschmieden sind die Attraktionen der Stadt. Ausflüge nach Mingun, Sagain, Inwa, Amarapura (U Bein Brücke) und Monywa sind sehr lohnenswert. |
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Am heutigen Sonntag fahren wir mit dem Boot (3.000
Kyat/Pers.) nach Mingun, wo wir die Mingun-Pagode und -Glocke (die
größte funktionstüchtige Glocke der Welt) besichtigen. Vor
Besteigen des Bootes müssen wir 3$/Pers. bezahlen - Berechtigung für
die Besichtigung von Mingun und Sagain innerhalb von drei Tagen. |
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Eintrag vom 08.11.06 16:21 Uhr
Für den Montag hatten wir uns zuerst vorgenommen, ein Taxi nach
Monywa zu organisieren. Wir hatten vor, am Mittwoch mit dem Taxi
dorthin zu fahren und uns unterwegs zwei Pagoden anzuschauen. Dort
wollten wir übernachten, am nächsten Tag die Höhlen von Hpo Win
Daung anschauen und dann weiter nach Bagan fahren. Leider wird
daraus nichts, beim Guesthouse ist der Preis zu hoch, bei einer
Agentur geht dies gar nicht. So mieten wir uns für den Dienstag ein
Taxi für 68.000 Kyat nach Monywa und zurück. |
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Pünktlich um sieben holt uns unser Taxi vorm Guesthouse ab und wir
starten nach Monywa. 10 km davor besichtigen wir die
Thanboddhay-Pagode (Eintritt je 3$) und die Bodhi-Tataung-Pagode. |
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Wir lassen unseren heutigen letzten Tag in Mandalay ganz locker
angehen - schließlich haben wir Urlaub! |
| Anreise: Flug mit Air Bagan von Mandalay nach Bagan. Eintritt: Direkt am Airport zahlen wir 10$ Eintritt für Bagan. Unterkunft: New Park Hotel im Ortsteil Nyaung U. Da wir das Hotel von Mandalay aus gebucht haben, werden wir vom Airport abgeholt. |
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Sehens- und Wissenswertes:
Bagan gehört ohne Zweifel zu den Hauptattraktionen von Myanmar. Die
Stadt zählt zu den größten archäologischen Stätten Asiens. Auf einer
Fläche von ca. 40 Quadratkilometer kann man über 5.000 Tempel-Ruinen
besichtigen. Als bestes Transportmittel hat sich dabei die
Pferdekutsche erwiesen. Die Pferdekutscher kennen sich bestens aus,
wissen, wo die Attraktionen zu finden sind. Da die Straßen nicht so
gut befestigt sind und die Tempelanlagen schlecht ausgeschildert
sind, ist eine eigene Erkundung mit Fahrrad nicht zu empfehlen. |
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Blog: Eintrag vom 12.11.06 17:07 Uhr Pünktlich am Donnerstag um 6 Uhr werden wir zusammen mit unseren Schweizer Reisebegleiterinnen Angie + Yvonne mit dem Taxi (10.000 Kyat) zum Flughafen von Mandalay gefahren und fliegen nach Bagan. Dort zahlen wir je 10$ "Entrance Fee" für den Ort. Unser Hotel-Taxi bringt uns kostenlos ins New Park Hotel (10$/Nacht), wo es auch gleich noch ein Frühstück für uns gibt. Am Mittag erkunden wir Nyaung U und besichtigen u.a. die Shwezigon Pagode. |
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Am Freitag mieten wir uns eine Pferdekutsche (8.000 Kyat) und machen eine große Pagoden-Besichtigungs-Tour mit Abschluss-Sonnenuntergang über den Pagodenfeldern von Bagan - sehr beeindruckend. Dort treffen wir mal wieder - wie auch in Mandalay - Birgit und Mikel aus Offenburg, die wir am Inle See kennen lernen. Durch sie lernen wir die Schweizer Mädels kennen, mit denen wir hier in Bagan einige Touren unternehmen. |
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Eintrag vom 12.11.06 17:14 Uhr
Am Samstag fahren wir mit Angie und Yvonne mit dem Taxi (10$/Pers.)
zuerst nach Sale (5$/Pers. "Entrance Fee" - sehr teuer und nicht
lohnenswert) und dann weiter zum Mt. Popa. Dort besteigen wir den
737 m hohen Popa Taung Kalat über viele Treppen und Eisenleitern -
begleitet von lästigen Affen. Von dort oben genießen wir einen
wunderschönen Rundblick, der uns für alles entschädigt. |
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Eintrag vom 12.11.06 17:24 Uhr Den heutigen Sonntag verbringen wir entspannt. Am frühen Morgen radeln (1.000 Kyat/Fahrrad/Tag) wir um 5 zur Mi-nyein-gon-Pagode und genießen einen zwar nicht ganz perfekten, aber dennoch schönen Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück mieten wir uns ein Boot (1.500 Kyat/Pers.) und besichtigen drei Pagoden, u.a. einen wunderschönen Höhlentempel. |
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Eintrag vom 19.11.06 16:11 Uhr Am Montag erkunden wir noch mal mit der Pferdekutsche (8.000 Kyat) einige Pagoden in der Umgebung von Bagan. Sonnenuntergang ist aber leider an diesem Abend keiner zu sehen - zu wolkig. |
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Anreise: Flug mit Air Mandalay nach Yangon, von dort weiter mit dem Taxi zum Chaungtha Beach. Unterkunft: Bungalow am Strand im Shwe Hin Tha Hotel. Super Essen, freundliche Kellner, die auf Wunsch das Essen an den Bungalow bringen. Sehr zu empfehlen! Sehens- und Wissenswertes: Chaungtha Beach ist ein Strand... |
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Eintrag vom 19.11.06 16:20 Uhr
Hurra - endlich ins Meer springen!!! Aber, bis es soweit ist, liegt
eine anstrengende Tour hinter uns... Am Dienstag geht es zuerst mit
dem Flieger (75$/Pers.) von Bagan nach Yangon. Das Taxi zum
Flughafen in Bagan kostet 4.000 Kyat. Gegen 10:30 Uhr landen wir mal
wieder in Yangon. Dort chartern wir uns nach zähen und harten
Verhandlungen ein Taxi (65$) und "düsen" an den Chaungtha Beach. Für
ca. 250 km brauchen wir ca. 6 Stunden - es geht über eine
Buckelpiste. |
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Anreise: Mit dem Bus vom Chaungtha Beach Unterkunft: Beauty Land Hotel II, DZ mit Du/WC für 16$/Nacht, recht ordentlich, mitten im Zentrum von Yangon Sehens- und Wissenswertes:
Natürlich ist die Shwedagon Pagode nicht nur das Highlight von
Yangon, sondern des gesamten Myanmar-Urlaubs. Wir haben unsere Reise
so organisiert, dass wir Yangon und somit die Shwedagon Pagode zum
Schluss "auf unserem Programm" haben, was für uns den krönenden
Abschluss der Reise darstellt. |
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Eintrag vom 24.11.06 08:42 Uhr Am Montag erkunden wir die Stadt zu Fuß und mit dem Zug. Am Vormittag laufen wir hinunter bis zum Yangon River, schauen uns das Hotel Strand von außen an und laufen dann bis zum Bahnhof. Dort kaufen wir uns für je 1$ ein Zugticket für die Circle Line - eine Möglichkeit, die Stadt mit der Eisenbahn innerhalb von drei Stunden zu erkunden. Um 14:30 Uhr startet der Zug und mit einer Höchstgeschwindigkeit von geschätzten 24,9234 km/h umrunden wir Yangon, sehen vom Zug aus, unter welch einfachen Bedingungen das Leben entlang der Bahnstrecke geführt wird. Am Interessantesten ist aber, das Treiben im Waggon zu beobachten. Die Wasser- und Obstverkäufer wechseln sich im Sekundentakt ab, laufen durch den Zug, um ihre Waren feil zu bieten. Mit den Menschen kommen wir auch schnell ins Gespräch - somit vergehen diese drei Stunden recht zügig.
Am Abend treffen wir uns mit Birgit und Mikel, diesmal aber nicht
zufällig, sondern wir verabreden uns zu einem
Myanmar-Abschluss-Abendbrot. |
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